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Bund für Umwelt und Naturschutz, Bereich Nord - und Osthessen | |
| www.Bund-Osthessen.de |
von Reiner Cornelius
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In niederländischen Großschutzgebieten leben Rinder wie Wildtiere (Hirsche oder Rehe). Im Nationalpark Veluwe Zoom bspw. stehen ca. 40 Schottischen Hochlandrindern 5000 ha Wald und Heideland zur Verfügung. Besatzdichte ca. 0,008 Tiere pro ha. |
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Hochland-Rinder beim Baden im Veluwe/Holland
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In Deutschland hat sich die freie Rinderhaltung
in Großschutzgebieten noch nicht durchgesetzt. Es existieren jedoch
mehre Projekte in mittlerer Größe (15-200 ha), davon 4 in Hessen.
Die Besatzdichten liegen dort in Bereichen von 0,3-0,5 Tieren pro ha. Das
ist deutlich mehr, als bei der "Wild-Rinderhaltung". Die Dichte
ist aber noch so gering, dass während des Nahrungsengpasses in den
Wintermonaten ausreichend Futter zur Verfügung steht. Im Sommer besteht
ein Nahrungsüberschuss. Die Tiere selektieren und die Vegetation strukturiert
sich. Es gibt Bereiche die sind stark abgeweidet und Bereiche die schwach
oder gar nicht abgegrast wurden. So entsteht Vielfalt.
Zum Vergleich: die konventionelle Haltung arbeitet mit Besatzdichten
von deutlich >1,4 Tiere pro ha |
| - Spanische Kampfstier - Camargue Rind - Korsisches Rind - Chianina (toskanisches Rind) - Ungarisches Steppenrind - Schottisches Hochlandrind - Angler - Allgäuer - Schwarzbunte - Schwedisches Fjellrind |
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Galloway Stammt aus dem Südwesten Schottlands. Genetisch hornlos. Widerstandsfähig und anspruchslos. Klassisches Landschaftspflegerind. Problemlose Ganzjahreshaltung. Vertragen raues Klima. |
| Schottisches Hochlandrind Stammt aus Schottland. Geringe Futteransprüche und Robustheit erlauben ganzjährige Freilandhaltung. Hartes, reifes Gras wird bevorzugt. Hohe Fruchtbarkeit. Problemlose Abkalbung. |
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